Eisenwerk Brühl: 80 Tonnen Flüssigeisen pro Stunde – verwaltet mit [FP]-LIMS
Wie einer der weltweit bedeutendsten Automobil-Zulieferer der Gießerei-Branche täglich Hunderte chemischer und thermischer Analysen verwaltet – mit einer chemischen Analyse alle 6 Minuten und einer thermischen Analyse alle 10 Minuten.
Fast 100 Jahre Gießerei-Tradition im Rheinland
Das Eisenwerk Brühl ist ein 1927 gegründetes Werk im rheinischen Brühl, Deutschland. Mit einer Kapazität von 80 Tonnen Flüssigeisen je Stunde, 5.000 Formen und 200.000 Kernen am Tag beschäftigt das Brühler Unternehmen mehr als 1.500 Mitarbeiter – und ist damit der größte Arbeitgeber der Region.
Das Eisenwerk wurde vor nunmehr beinahe 100 Jahren von Georg Sandmann, einem Pionier der Stahlindustrie, gegründet. Schon damals hatte Sandmann die Vision, dass Autos zu den beliebtesten Transportmitteln weltweit werden könnten – deshalb spezialisierte man sich schon früh auf die Produktion von Zylinderkurbelgehäusen und Zylinderköpfen.
Die Vision bestätigt sich bis heute. Intensive Zusammenarbeit mit Konstrukteuren der Automobilhersteller, strikte Qualitätskontrollen, eine zielgerichtete Marktorientierung und die Nutzung neuer Techniken führten schnell dazu, dass das Unternehmen zu einem der bedeutendsten Automobil-Zulieferer wurde.
Industrielle Gießerei-Leistung – Tag für Tag
Das Eisenwerk Brühl gehört zu den größten Gusseisen-Gießereien für den weltweiten Automobilmarkt. Seine Produktionsmengen definieren den Maßstab dafür, was moderne Qualitätskontrolle bewältigen muss.
Zylinderkurbelgehäuse & Zylinderköpfe für den weltweiten Markt
Formanlage Eisenwerk Brühl · Bild: Eisenwerk Brühl GmbH
Das Produktportfolio umfasst verschiedene Motorenblöcke, Zylinderkurbelgehäuse und Zylinderköpfe für den weltweiten Automobilmarkt. Die Motorblöcke von Eisenwerk Brühl sind hochwertige Produkte, die höchsten Anforderungen an die Produktqualität gerecht werden.
Das Unternehmen hat eine lange Tradition in der Herstellung hochwertiger Gusseisenteile und ist bekannt für seine exzellente Gießereitechnologie. Für die Produktpalette wird zu 100 % auf Gusseisenwerkstoffe gesetzt, deren Werkstoffeigenschaften optimal auf das Endprodukt abgestimmt werden können.
Egal ob Audi, Fiat, Ford, Opel, GM, Skoda, Suzuki oder Volkswagen – Produkte des Eisenwerks Brühl befinden sich in Fahrzeugen bekannter Automobilhersteller weltweit.
Motorenblöcke für die Automobilindustrie – Qualität ist ein Muss
Der Motorblock ist das Herzstück eines modernen Antriebsstrangs. Er wandelt Wärmeenergie in mechanische Energie um – und muss intensiver Hitze und hohem Druck aus dem Verbrennungsprozess standhalten. Die Einhaltung von Qualitätsstandards ist daher kein „Nice to have“, sondern ein wesentliches Sicherheitsmerkmal.
Thermische & mechanische Belastung
Motorenblöcke müssen extremer Hitze und mechanischen Lasten standhalten – keine Toleranz für Materialfehler.
Emissions- & Gewichtsziele
Weniger Verbrauch, weniger Emissionen, weniger Gewicht, mehr Leistung bei weniger Hubraum – die OEM-Anforderungen steigen kontinuierlich.
Kontinuierliche Prozessüberwachung
Standardisierte QS-Systeme und qualifiziertes Personal stellen sicher, dass nur Bauteile mit bester Qualität das Werk verlassen.
Hunderte Analysen pro Tag – im Gießerei-Takt
Um die Qualität der Endprodukte zu gewährleisten, setzt das Eisenwerk Brühl auf kontinuierliche Prozessüberwachung in der gesamten Fertigungskette. Im hauseigenen Labor läuft die Analytik im industriellen Takt:
- Alle ~6 Minuten eine chemische Analyse
- Alle ~10 Minuten eine thermische Analyse
- Qualitätsdokumente für verstärkte Selbstkontrolle & Prozessoptimierung
Die hohe Produktqualität und Lieferzuverlässigkeit sind durch mehrfache Auszeichnungen und Zertifizierungen dokumentiert. Doch die zugrunde liegende Datenmenge brauchte ein modernes Zuhause – Excel reichte nicht mehr aus.
Schmelzofen Eisenwerk Brühl · Bild: Eisenwerk Brühl GmbH
Vereinfachtes Datenmanagement mit [FP]-LIMS
2020 führte das Eisenwerk Brühl [FP]-LIMS von Fink & Partner ein. Seither laufen große Mengen Analysedaten zentral in der LIMS-Datenbank zusammen – sicher gespeichert, elektronisch über Messgeräteschnittstellen erfasst. Das Werk hat sowohl Tempo als auch Nachvollziehbarkeit gewonnen.
Zentrale Datenbank
Alle chemischen und thermischen Analysen laufen in einer sicheren, serverbasierten [FP]-LIMS-Datenbank zusammen.
Geräte angebunden
Messdaten werden elektronisch über Geräteschnittstellen erfasst – ohne manuelle Übertragung.
Trend-Erkennung
Über die reine Datenverwaltung hinaus liegt der eigentliche Mehrwert im frühzeitigen Erkennen von Trends und Prozessabhängigkeiten.
Das LIMS gibt uns die Möglichkeit, frühzeitig Trends zu erkennen und vor allen Dingen auch Abhängigkeiten zu erkennen und darauf zu reagieren – um zum Beispiel Prozesse zu optimieren.
Was sich seit 2020 verändert hat
Vor LIMS
- Hunderte Analysen täglich, Daten dezentral
- Manuelle Erfassung in Labor und Produktion
- Trend-Erkennung langsam und aufwändig
- Audit-Bereitschaft nur über Papier oder Excel
Mit [FP]-LIMS
- Alle Analysedaten zentral serverbasiert
- Elektronische Erfassung über Geräteschnittstellen
- Frühe Trend- & Abhängigkeitserkennung
- Dokumentierte, nachvollziehbare Qualität auf Automotive-Niveau
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