Universität Bern: Free-LIMS für das Institut für Geologie
Wie eine Schweizer Forschungsgruppe ihr nasschemisches Labor von Excel-Tabellen auf strukturiertes Labordatenmanagement umgestellt hat — kostenfrei über das LTAP-Programm.
- InstitutGeologie, Universität Bern
- ForschungsfeldNachhaltige Abfall- & Ressourcennutzung
- Edition[FP]-LIMS via LTAP
- Im Einsatz seit2022
Eine Volluniversität mit Fokus auf Nachhaltigkeit
Die Universität Bern ist eine 1834 gegründete deutschsprachige Volluniversität in der Schweizer Bundeshauptstadt. Acht Fakultäten, rund 150 Institute und neun interdisziplinäre Kompetenzzentren gehören zum Komplex.
Die thematischen Schwerpunkte umfassen Nachhaltigkeit, Gesundheit und Medizin, Materie und Universum, Interkulturelles Wissen sowie Politik und Verwaltung — Themen, die alle in der Arbeit des Instituts für Geologie zusammenkommen.
Sekundärrohstoffe und Kreislaufwirtschaft
Der Forschungsschwerpunkt der Fachstelle für Sekundärrohstoffe liegt im Bereich der nachhaltigen Abfall- und Ressourcennutzung — die Verbindung von Labor, Feld und Industrie.
Charakterisierung
Mineralogische und geochemische Untersuchung von Verbrennungsrückständen und deren Umweltverhalten.
Feldbeprobung
Probenahme von kontaminierten Materialien und Wässern auf Deponien und belasteten Standorten.
Kreislaufwirtschaft
Rückführung von Metallen und Mineralien als Sekundärrohstoff — plus CO₂-Speicherung in mineralischen Rückständen.
Forschungskooperationen als Treiber für Nachhaltigkeit
Globalisierung und technologischer Fortschritt erhöhen den Wettbewerbsdruck — gerade Nachhaltigkeit nimmt in der modernen Produktion einen immer wichtigeren Stellenwert ein.
Das Institut für Geologie kooperiert mit Unternehmen der produzierenden Industrie, um gemeinsam Lösungen für eine nachhaltigere Produktion zu finden. Von den Erkenntnissen profitieren Bergwerke, Deponien und Stahlproduzenten — und letztlich die gesamte Umwelt.
Strukturiertes Labordatenmanagement statt Excel-Chaos
- Kein paralleles Arbeiten an einer Datei möglich
- Historische Analysewerte schwer auffindbar
- Hohes Fehlerpotenzial bei manueller Erfassung
- Keine zentrale Datenstruktur
- Mehrere Nutzer arbeiten parallel im System
- Einfache Filter-Funktion findet Daten in Sekunden
- Fehlerpotenzial deutlich minimiert
- Strukturierte, durchsuchbare Datenbasis
2022 wandte sich Patrick Kämpfer aus der Forschungsgruppe an Fink & Partner. Er war durch Zufall auf das LIMS-Technology Alliance Partnership Program (LTAP) gestoßen, das Universitäten und gemeinnützigen Organisationen den Erwerb einer kostenlosen [FP]-LIMS-Lizenz erlaubt. Sein Wunsch: Struktur in die Datenverwaltung des nasschemischen Labors bringen.
Das Institut führt seine Forschung im Bereich nachhaltige Abfall- und Ressourcennutzung nun effektiver und datenbasierter fort — ohne hohe finanzielle Investition.
Ein LIMS ist ja normalerweise eher ein hochpreisiges Vergnügen. Das Budget könnten wir mit unseren Mitteln sonst niemals aufbringen. Das Programm ist wirklich eine gute Sache und bringt uns in unserer Forschung wieder einen entscheidenden Schritt weiter.
Sie forschen an einer Universität
oder gemeinnützigen Einrichtung?
Das LTAP-Programm stellt Hochschulen und Non-Profit-Forschungseinrichtungen [FP]-LIMS kostenlos zur Verfügung. Volle Funktionalität auf Professional-Niveau — kein versteckter Haken, keine Trial-Frist.